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Pasteurisieren & Temperieren

Pasteurisieren, Sterilisieren und TemperierenDie thermische Behandlung von Getränken ist wichtiger Teil bei der Verlängerung der mikrobiologischen Haltbarkeit. Produktsicherheit bei gleichzeitig geringstmöglichem Qualitätsverlust durch Hitzeeintrag  stehen bei der Pasteurisation an höchster Stelle. Unsere Kurzzeiterhitzungsanlage (KZE) bietet unseren Kunden beides - in Kombination mit einfacher Bedienung, Rezeptmanagement und hochpräzisen Regelalgorithmen.

Die unausgesprochene Währung der Pasteurisation ist die so genannte Pasteurisationseinheit. Mit ihr wird der Pasteurisationseffekt bemessen. Unsere Anlagen regeln hochgenau und rezeptgesteuert auf den vom Kunden vorgegebenen Parameter. Das einlaufende Bier wird über einen regenerativen Wärmetauscher vorgewärmt und über einen Sekundärkreis mit Heißwasser auf die gewünschte Heißhaltetemperatur gebracht. Die resultierende Heißhaltezeit ist auch individuell für das Produkt vom Kunden wählbar.

Eine Hefe-Reinzuchtanlage erfordert eine sterile Würze. Diese wird energiesparend und kontinuierlich mit unserem Würzesterilisator CWS erreicht. Wie bei der Kurzzeiterhitzung wird die Würze regenerativ  erwärmt und dann mittels Dampfs oder Heizwasser auf Temperaturen bis zu 110 °C erhitzt.

Unsere Produktkühler sorgen für ein rasches und effizientes Abkühlen nach der Pasteurisation - als Teil eines Gesamtkonzepts der KZE - aber auch als Einzelsystem. Zum Beispiel sind sie im Einsatz als Jungbierkühler, um lange Kühlzeiten vor dem Schlauchen im Brauprozess zu verringern oder als Würzekühler zusammen mit unserer Würzebelüftung CWA. Kühlmedien können diverse Kälteträger, wie Glykol, aber auch Ammoniak sein.

Bei allen Temperierprozessen, ob pasteurisieren, sterilisieren, kühlen oder anwärmen, ist, neben der exakten und schwankungsfreien Regelung, die Leckagesicherheit des Kühl- oder Heizmediums wichtig. Ein Druckgefälle vom Produkt zum Medium garantiert absolute Sicherheit. Dieses wird geregelt und auf Wunsch überwacht.
Wussten Sie?Die Grundlage für die Pasteureinheit PE bilden der D-Wert und der z-Wert. Der D-Wert ist dabei die Zeit, um die Anzahl Keime bei einer bestimmten Temperatur um den Faktor 10 zu reduzieren. Der z-Wert wiederum ist die nötige Temperaturerhöhung, um den D-Wert um den Faktor 10 zu reduzieren. Der z-Wert charakterisiert somit das Absterbeverhalten von Mikroorganismen in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit und geht daher in die PE-Formel mit ein.

Allerdings ist der z-Wert neben der Temperatur auch abhängig vom Medium und unterschiedlich für jeden Mikroorganismus. Daher wird in Kurzzeiterhitzern ein Durchschnittswert verwendet.